Schülertreff – ein Ort der Ermutigung
Rubrik: Schülertreff
Wie Erwachsene Schülertreffs unterstützen können, war im Spätsommer 2009 zu erleben: Am 22. August besuchten 25 Personen den Schülertreff-Motivationstag für Erwachsene in Zürich.
Darunter waren Jugendleiter, Leiterinnen von «Mütter in Kontakt», Grossmütter, Lehrpersonen der Oberstufe und ein Leiter der Schulpflege. Ihr gemeinsames Anliegen: dass neue Schülertreffs entstehen und die bestehenden stark bleiben.
Ein neues Schuljahr, das bedeutet neue Klassen sowie neue Schülerinnen und Schüler – für den Schülertreff Chance und Herausforderung zugleich. «Viele Schüler sind motiviert für den Schülertreff. Er ist für junge Christen ein Ort der gegenseitigen Ermutigung und des Gebets für ihre Mitschüler und ihre Schule. Doch sie brauchen Unterstützung von Erwachsenen, die sie bei diesem Anliegen mittragen», so Mike Zurbrügg, Leiter der Schülertreff-Arbeit bei Campus für Christus.
Ein Beispiel dafür ist Daniela Pauli aus Schinznach-Dorf. Sie berichtet: «Vor sechs Jahren war die Schülergebetsgruppe im Oberstufenschulhaus in der Krise. Eine Mutter wusste, dass wir gleich neben dem Schulhaus wohnten, und fragte mich, ob das nicht eine Aufgabe für mich wäre.» Seither stellt Daniela Pauli einmal im Monat über Mittag Festbänke im Wohnzimmer auf und kocht für mindestens fünfzehn Schülerinnen und Schüler Spaghetti mit zwei, drei feinen Saucen. Nach dem Essen fragt sie in die Runde, ob jemand ein Erlebnis gemacht oder etwas auf dem Herzen habe. Gerne gibt sie auch einfache geistliche Lektionen für den Alltag weiter, zum Beispiel, indem sie in ein Glas Wasser einen Löffel mit Dreck taucht und damit zeigt, wie wir uns mit dem, was wir mit Augen und Ohren aufnehmen, verunreinigen können und deshalb achtgeben müssen, was wir uns anhören oder ansehen. Oder sie erklärt die verschiedenen Teile der geistlichen Waffenrüstung anhand einer Spielzeugfigur ihres Sohnes. «Das Schönste für mich ist, dass immer wieder neue Schüler kommen», sagt Daniela Pauli. Die drei anderen Male im Monat treffen sich die Schüler selbständig in der Schule zum gemeinsamen Gebet.
«Wir hoffen, dass sich noch viele Mütter, Väter und Eltern rufen lassen, um einen Schülertreff an ihrem Ort in dieser Weise zu starten oder zu unterstützen», sagt Mike Zurbrügg. «Die Erfahrungen in den bestehenden sechzig Schülertreffs zeigen, dass Schüler wie Eltern und letztlich auch die ganze Schule davon profitieren.»
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