Die Welt zu Gast am Mittagstisch
Rubrik: Agape international
Das Agape Forum 2011 macht seine Einsatzorte erlebbar
Wer wie der Berichterstatter beim Eingang zum diesjährigen Agape Forum einen grünen Punkt wählte, hatte <Pech>. Später zur Essenszeit sollte sich herausstellen, dass man damit zur Gruppe der Hungernden in der Welt gehörte (30% der Weltbevölkerung). So gab es für diese Personen lediglich einen Becher voll Milch, verdünnt mit Wasser. Bei der Gruppe der Armen duftete es immerhin nach einer Schale Reis, und die Mittelschicht und die Reichen – das kennen wir alle, und entsprechend wurde serviert im Saal… Ein gelungenes Beispiel von Erlebnispädagogik. In der Mitte der Mittagspause durfte dann doch noch jeder zulangen, der noch Hunger hatte.
Rund 80 Personen folgten der Einladung von Agape international, aus erster Hand Berichte aus den verschiedenen Einsatzländern zu hören. «Die Begeisterung einzelner Projektleiter springt förmlich über», bekundete mir ein Gast, « - so wird erlebbar, warum man sich, fernab der schweizerischen Heimat, so für diese Menschen verschenken kann.»
Künftig will Agape international vermehrt Personen in sogenannten Kurzzeitprojekten engagieren – damit sie eben diese begeisternden Erfahrungen gleich selber machen können. Das sei, so die Verantwortlichen, ein persönlicher Gewinn und eine Motivation für die Heimatgemeinde, ihre Ressourcen einzusetzen.



