Ermutigung und Segensgebete für die Sportler
Rubrik: Athletes in Action
Die Winterolympiade in Vancouver ist bereits Geschichte. Die Beziehungen zwischen Sportlern und Seelsorgern sollen jedoch weitergehen.
Während der Spiele in Kanada waren 20 internationale «Sports Chaplain» (Seelsorger) im Olympiadorf präsent. Im «Multi Faith Center» zogen sich Sportler zurück und fanden Ansprechpersonen für Gebet und Seelsorge.
Früh Brücken schlagen
«Das Angebot wurde von vielen in Anspruch genommen», weiss Primo Cirrincione. Er leitet die Organisation «Athletes in Action» («AiA»), welche Sportler auf ihrem geistlichen Weg begleitet. Regula C. Maag von «AiA» wirkte als Seelsorgerin in Vancouver. Sie ist unter den Schweizer Sportlern gut bekannt. Es sei wichtig, bereits vor einem Grossanlass Brücken zu den Sportlern zu schlagen, um den Kontakt in einer belastenden Wettkampfsituation zu vereinfachen.
Grosse Offenheit
Sie lasse sich von Gott immer wieder Begegnungen schenken. «Das schönste war, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und die Sportler ermutigen zu dürfen», erzählt Maag. Die Gespräche habe sie oft mit einem Segensgebet abgeschlossen. Der Unfall zu Beginn der Olympiade, bei dem der Rodler Kumaritaschwili ums Leben kam, hätte zu einer grossen Offenheit der Athleten geführt.
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