«Er betonte die Grosszügigkeit Gottes, die sich widerspiegeln sollte in der Art, wie wir dachten und arbeiteten. Wir sind dankbar für alle Segensspuren, die er bei Campus für Christus und im Leben vieler Menschen hinterlassen hat.» Andreas Fürbringer, Mitglied der Geschäftsleitung Campus für Christus Schweiz
Roland Kurth, der am 02.09.2026 in seinem 82. Lebensjahr in Folge eines schweren Velounfalls verstorben ist, bleibt in Erinnerung als initiativer, grosszügiger, humorvoller Mensch und vorbildlicher Leiter. Von 1983 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2010 war er eine tragende Säule und ein Motor von Campus für Christus. Er gründete das Institut Koinonia, leitete später Agape international, initiierte zahlreiche Projekte und Initiativen und war geschäftsführendes Mitglied der Leitung von Campus für Christus. Einen starken Fokus legte er nach dem Fall des Eisernen Vorhangs auf den Aufbau einer nachhaltigen Arbeit in Russland, die er während über dreissig Jahren prägte.
«Reflecting God’s Love spiegelt sich in der Ehe durch gelebte Nächstenliebe: Paare begegnen sich auf Augenhöhe, setzen sich gegenseitig beruflich frei und packen Haushaltsaufgaben und Kinderbetreuung gemeinsam an.» Kursleiterin
Um junge Eltern in der Familiengründungsphase zu stärken, haben Campus WE und FAMILYLIFE einen neuen Workshop für gleichberechtigte Elternschaft entwickelt. Zwei Liveabende mit Fachvorträgen, Videoreportagen, Vertiefungsmaterial und Community sollen jungen Paaren Mut und Hoffnung machen, ihre Berufung zu leben und das Projekt Familie zu wagen.
Was so alles bei Campus läuft, unsere Termine.
«Ich konnte meine Menschenfurcht überwinden und mein Leben voll und ganz Jesus anvertrauen. Dadurch wurde mein Selbstvertrauen gestärkt. Ich habe nun keine Angst mehr vor der Zukunft, weil Gott mich trägt!» Teilnehmer PraiseCamp 2024
Als Mitveranstalter des PraiseCamp26 freuen wir uns auf Tausende von Jugendlichen, die wir über Neujahr vom 27.12.2026 – 01.01.2027 in der Basler Messe treffen werden. Ein Event, das für viele zu einem Ort wurde, an dem sie Gott begegnet sind und Freunde fürs Leben gefunden haben. Auch dieses Jahr beten und arbeiten wir dafür, dass junge Menschen Hoffnung und Zukunft in Jesus entdecken können.
Dieses Jahr mit Pastor Lia und Pastor How aus Singapur, Tyler Staton aus Portland, Oregon, Eden Worship u.v.m.
Wir laden besonders auch zum Exklusiv-Seminar für Leiterinnen und Leiter ein.
Mehr zum PraiseCamp
«Ich wünschte, ich hätte dieses Wissen schon als Teenager gehabt.» anonym
Partnerinnen in Ungarn trafen eine Mutter, die mit ihren drei Töchtern in einer Schutzunterkunft lebte. Sie hatte eine von Gewalt geprägte Beziehung hinter sich gelassen und stand nun vor der schwierigen Aufgabe, ihr Leben neu aufzubauen.
Im Gespräch erzählte sie ihre Geschichte. Als Teenagerin war sie Opfer von Ausbeutung und Menschenhandel geworden. Damals verstand sie nicht, was mit ihr geschah. Niemand hatte mit ihr über gesunde Beziehungen, Warnsignale oder darüber gesprochen, wo sie Hilfe finden konnte. Sie wusste nicht, an wen sie sich wenden sollte und fühlte sich allein.
Als die Mitarbeiterinnen vom Präventionsprogramm von Lona Project erzählten, wurde die Mutter sehr emotional. Sie wünschte sich, sie hätte diese Informationen schon als Teenager erhalten. Vielleicht hätten sie ihr damals geholfen, andere Entscheidungen zu treffen und früher Hilfe zu holen. Doch in ihrer Geschichte lag auch Hoffnung: Ihre drei Töchter würden Zugang zu diesem Wissen haben. Zu wissen, dass sie lernen können, Warnsignale zu erkennen, gesunde Beziehungen zu gestalten und Hilfe zu finden, gab ihr Frieden und Hoffnung für deren Zukunft.
Das sechsteilige Präventionsprogramm zum Thema Menschenhandel kann für Schulen, Jugendgruppen und Events gebucht werden: https://lona-project.org/ressourcen/
«Benzinmangel vereitelte mehrfach die Reise ins 250 Kilometer entfernte Lomerio. Die Zeit nutzte ich in Santa Cruz, um mehr über die stachellose Biene Tetragonisca angustula («Señorita») zu lernen.» Willy, Bolivien
Ich lernte, Bienenstöcke zu teilen und zu vermehren, und gründete neue Kolonien. Ihr Honig dient als Nahrung und Medizin. Mein neues Wissen gab ich an den Projektbetreuer Ignacio weiter. Er nahm Material mit und siedelte ein Volk in Lomerio um. Durch die künftige Teilung entstehen dort mehr Bienenvölker und Honig – der Beginn eines neuen Projektes.
Bolivien ist eines der ärmsten Länder Südamerikas. Unsere Vision ist es, durch unsere Projekte den Menschen die Möglichkeit zu geben, einen Weg aus der Armut und in eine persönliche Beziehung mit Gott zu finden. Mit unserem Engagement befähigen wir u.a. die Landbevölkerung, sich gesund zu ernähren und mit den natürlichen Ressourcen haushälterisch umzugehen.
Athletes in Action verteilte an der Eishockey-Weltmeisterschaftgemeinsam mit Partnern wie THE FOUR, Empowering Lives und Bible for the Nations tausende Eishockey-Bibeln und die Zeitung «Hope».
Die Begeisterung war riesig: Ob der erschöpfte Schiedsrichter, der Gebet in Anspruch nahm oder Kinder, die voller Eifer Bibeln für die Grosseltern holten und Grosseltern für ihre Enkel – die Begegnungen haben unser Team berührt. Besonders die Neugier der internationalen Fans hat uns begeistert! Auch wenn die Schweiz das Finale verlor, hoffen wir, dass durch diese Aktion viele Menschen den schönsten Sieg erringen: die Begegnung mit Jesus.
«Als ich auftauchte, fiel eine grosse Last ab. Ich war wie neugeboren.» Philipp
Zum Abschluss meines Zivildienstes reiste ich mit Kollegen nach Mallorca. Nach einer Partynacht besuchten wir am Strand vor dem Megapark spontan einen Gottesdienst von „Reach Mallorca«. Es war anfangs ungewohnt, zog uns aber schnell in den Bann. Am nächsten Tag gingen wir nach reichlich Alkohol im Megapark wieder dorthin.
Dort predigte Aurora darüber, dass Jesus bedingungslos für uns da ist. Die Worte trafen mich so tief, dass ich weinte. Schlagartig waren meine Freunde und ich wie ausgenüchtert. Aurora und Alex beteten mit mir. In diesem Moment spürte ich eine nie gekannte Liebe, Freude und tiefen Frieden – ich erlebte zum ersten Mal hautnah, dass Jesus wirklich bei mir ist!
Ich entschied mich sofort für eine Taufe im Meer. Am nächsten Tag liess ich mir als Erinnerung ein Kreuz mit dem Datum und den Strand-Koordinaten tätowieren. Abends um 22:15 Uhr wurde ich schliesslich getauft. Unter Wasser schien die Zeit stillzustehen. Als ich auftauchte, fiel eine grosse Last von meiner Seele, und ich fühlte mich wie neugeboren. Meine Freunde feierten diesen Neuanfang mit mir. Zurück in der Heimat erzähle ich nun meinen überraschten Eltern von diesem Erlebnis.
In diesem Jahr fand zum dritten Mal fand ein evangelistischer Einsatz im spanischen Lloret de Mar statt – komplett selbständig organisiert von einer Jugendgruppe der Pfimi Uster, die ihre Outreacherfahrung bei Reach Mallorca begonnen hatte. Die 32 Teilnehmenden (darunter eine Jugendgruppe der Pfimi Schaffhausen) verbrachten zehn Tage in der Partyzone nahe Barcelona.
Die vermeintlich zufällige Begegnung zweier Teilnehmenden mit dem Manager eines Clubs wird besonders in Erinnerung bleiben. Zu Beginn war der Mann überzeugt, mit seinem Club etwas Gutes zu tun und den Menschen zu helfen. Doch dann stellte ihm eine Teilnehmerin folgende Frage: «Hast du das Gefühl, dass wir eine schlechte Meinung von dir und deinem Club haben?» Diese Frage berührte ihn sehr und öffnete sein Herz. Es entstand ein ehrlicher und offener Austausch. Die Teilnehmenden konnten ihm das Evangelium erklären und er hörte interessiert zu. So entstand eine Gesprächsbasis, für die andere jahrelang gebetet hatten. Am Ende gab der Clubbesitzer der Teilnehmerin seine Visitenkarte.
Das Team ist gespannt, was aus dieser Connection noch entstehen wird. Schon seit mehreren Jahren haben sie den Eindruck, dass Gott die Tür zu den Clubs öffnen wird. Und es sieht ganz so aus, als wäre die Tür nun einen Spalt breit offen.
Ein Jahrzehnt Nothilfe, Entwicklung und gelebte Nächstenliebe: Was vor zehn Jahren als Vision der Leitung von Campus für Christus begann, ist heute eine feste Stütze für Menschen in Not weltweit geworden. Am 5. September durften wir diesen besonderen Meilenstein mit einem Jubiläumsevent feiern. Es war der perfekte Moment, um als Team innezuhalten, Danke zu sagen und gemeinsam mit unseren Spenderinnen, ehrenamtlichen Unterstützern und Partnern zurückzuschauen.
Was wir gemeinsam bewegt haben
In den letzten zehn Jahren war GAiN Switzerland dort präsent, wo Hilfe am dringendsten benötigt wurde. Wenn wir auf das Erreichte zurückblicken, sind wir erfüllt von tiefer Dankbarkeit:
Wo wir in Zukunft hin wollen
Die Welt steht weiterhin vor komplexen Herausforderungen, und als humanitäres Hilfswerk entwickeln wir uns stetig weiter. Der Blick in die Zukunft ist für uns geprägt von Mut und klaren Zielen:
Unser Geburtstagswunsch
Zu einem runden Geburtstag gehört ein Wunsch für die Zukunft: Damit wir Hilfsgüter sicher in unsere Projektländer transportieren können, brauchen wir einen neuen LKW-Anhänger. Der Anhänger kostet uns 24’000 CHF.
Hilfst du uns, diesen Betrag zusammenzubringen, damit wir auch in Zukunft einen sicheren Transport leisten und noch mehr Hoffnung in die Welt hinaustragen können? Wir freuen uns über jedes Geburtstagsgeschenk – auf die nächsten zehn Jahre GAiN!
Ein durchschnittliches kubanisches Kind kommt nur einmal im Jahr in den Genuss eines Ausfluges. Kimder sind während der langen Sommerferien in Kuba oft alleine zuhause, weil die Eltern arbeiten müssen. Darum setzten sich fast alle Kirchen für Sommerlager ein. Einige organisieren etwas vor Ort, andere fahren mit den Kindern irgendwo hin und nehmen dafür viel Mühe auf sich. Agape Kuba unterstützt die Kirchen in ihren Projekten.
«Zum ersten Mal haben wir mit 100 Kindern drei wunderbare Tage auswärts verbracht. Das Programm war abwechslungsreich, auch wenn wir noch nicht Jungschar-Niveau erreichen.», freut sich Lizandra, die Hauptverantwortliche eines der grössten Lager, das Agape Kuba mit dem Ernährungsprojekt unterstützt. «Unserer Hauptanliegen ist es, dass die Kids in allen Bereichen gut bei uns aufgehoben sind. Eine gesunde Ernährung gehört dazu.»
Auch Nelsy, nationale Jungscharleiterin von Agape Kuba, hat das Ernährungsprojekt für Kinder auf dem Herzen. Bei ihr gibt es z. B. keine teure importierte Cola mehr, sondern Wasser oder Fruchtsaft. Sie sucht die Lebensmittel auf dem Wochenmarkt zusammen und lagert sie in der eigenen Küche. Mittlerweile hat sie für die Verarbeitung ein ganzes Team zur Seite, das sogar auch unter der Woche im ganz normalen Alltag einmal pro Woche für zehn besonders bedürftige Kinder kocht.
Gesundheit ist Frieden im Körper, darum unterstützt Agape Kuba diverse Projekte. Aktuell schult Agape Kuba 68 Gemeinden in Ernährungs- und pädagogischen Fragen. Osvaldo betont: «Gottes Gute Nachricht, seine bedingungslose Liebe muss auch durch den Magen gehen. Wir können nicht in der Kirche von Gott erzählen und das leibliche Wohl ausser Acht lassen.» Oswaldo reist jeden Monat in eine andere Provinz, prüft, wie die Gelder eingesetzt werden, und nimmt an den Gemeindeaktivitäten teil. Abends schult er die Erwachsenen in Ernährungs- und Gesundheitsfragen. «Wir prägen die Ernährung der Kinder nur nachhaltig, wenn wir die Erwachsenen einbeziehen. An vielen Orten haben die Menschen ihre Ernährungsgewohnheiten umgestellt und leben heute gesünder.»
Nach einer einjährigen Pause findet im Mai ein Training für die Projektpartner statt. Thema ist die psychische Gesundheit (Trauma und Kindheit). Agape Kuba erwartet dafür eine Delegation des Agape-Teams aus der Schweiz.
Zur aktuellen Lage in Kuba: Wegen der Ölblockade vonseiten der USA ist der öffentliche und private Transport seit Januar 2026 massiv eingeschränkt. Unser Team vor Ort betet für offene Türen und Wunder, damit sich unsere Leute dennoch von A nach B bewegen können. Weiter versucht Agape Kuba, die lokale Arbeit zu stärken und zu priorisieren.
Agape Kuba unterstützt seit rund 25 Jahren auf der ganzen Insel jährlich bis zu 500 einheimische Gemeindeleitende in ihrem Dienst. Die meisten leben in einfachsten Verhältnissen. Mehr Infos und wie du dich für die viermal jährlich erscheinenden Kuba-News anmelden kannst, findest du hier: agape.ch/kuba

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