«Ich war schockiert darüber, wie wütend mich meine Kinder machen, wenn sie nicht kooperieren.»
Dass Elternsein auch nach den ersten paar intensiven Monaten mit dem Kind immer wieder von herausfordernden Phasen mit vielen Emotionen geprägt ist, erfahren Eltern spätestens dann, wenn aus ihrem süssen Baby plötzlich ein quitschlebendiges und nach Autonomie strebendes Kleinkind geworden ist, das seinen Raum beständig erweitert, mit Vorliebe das Wörtchen Nein verwendet und scheinbar grundlos Wutanfälle bekommt.
Der dreiteilige Onlinekurs für Eltern mit Kindern in der Autonomiephase (2 – 4 Jahre) vermittelt praxisorientiert, kurz und knackig, wie diese ihr Kind in der Autonomiephase begleiten können. Mit Experteninterviews und vielen Stories erfahren die Teilnehmenden, was im Kind vorgeht, was Eltern dabei erleben, wie sie ihr Kind begleiten können und wie die elterliche Paarbeziehung eine wichtige Ressource in dieser herausfordernden Zeit sein kann. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die eigene konkrete Situation einzubringen und in der Gruppe zu diskutieren.
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«Sollte man da nicht schönere Tomaten kaufen?», fragt mich Nathalie kritisch. Sie zeigt auf den Sack mit den matschigen Tomaten. Sie sind kurz vor dem Verfaulen und sehen wirklich fürchterlich aus. Aber der Sauce ist es egal, wie die Tomaten mal ausgesehen haben. Das erkläre ich den umstehenden Frauen. Nathalie bleibt skeptisch. Erst recht, als ich die Frauen bitte, die Rüstabfälle und Zwiebelschalen nicht wegzuwerfen. «Aber das ist doch Abfall, was willst du denn damit machen?», entsetzen sich die Frauen. «Wartet ab», beruhige ich die Damen, «ihr werdet staunen.» Und ich habe nicht zu viel versprochen.
Umgeben von 13 Frauen, stehe ich in der improvisierten Küche. Ich bin in Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik. Die Frauen rüsten die matschigen Tomaten, die wir später kochen und heiss einfüllen. Diese Form der Konservierung eignet sich besonders gut in den Tropen. Fasziniert schauen die Frauen zu und machen sich Notizen. Das Ziel des Tages ist, dass die Frauen ihr Wissen weitergeben können.
Als die gefüllten Gläser zum Abkühlen auf dem Tisch stehen, kommt der Höhepunkt des Tages: die Bouillon. «Ich hätte nie gedacht, dass die Abfälle noch für was gut sind», meint Achille erstaunt, «du verschwendest wirklich gar nichts.» Nathalies anfängliche Skepsis verwandelt sich in Begeisterung: «Weisst du, nach der Tomatenernte gibt es immer so viele Früchte auf dem Markt, dass einige schlecht werden und sie die Leute wegwerfen. Ich hätte nicht gedacht, dass man die matschigen Tomaten noch nutzen kann. «Die Konservierung muss ich unbedingt den Frauen in den Dörfern zeigen, die ich besuche.» Nathalie besucht die Dörfer im Rahmen des Magdalena Film Projekts und erzählt den Frauen von Jesus Christus. Dank dem Workshop zur Konservierung kann sie Gottes Liebe nicht nur durch Worte, sondern auch durch praktische Hilfe weitergeben.
Machen wir uns nichts vor: Selbstlose Liebe unter Menschen ist im Wesentlichen eine Illusion. Viele Menschen sind so mit sich selbst beschäftigt, dass sie sich nur dann wirklich für die Wünsche ihres Partners interessieren, wenn es ihnen selbst etwas bringt.
Isabell fährt mit Max in den Strandurlaub, obwohl sie eigentlich lieber in die Berge fahren würde. Auf den ersten Blick scheint es, als würde sie es ihm zuliebe tun. Aber ist das wirklich so? Oder tut sie es nicht vielmehr für sich selbst? Weil sie dann vielleicht eine Gegenleistung von ihm erwarten kann. Oder weil sie so ihr Selbstbild als Frau, die sich für andere aufopfert, aufrechterhalten kann. Oder weil sie sich dann überlegen fühlt, weil sie nachgegeben hat. Oder weil sie so einem Konflikt aus dem Weg geht. Oder weil sie verhindern will, dass Max in den Bergen mürrisch hinter ihr hertrottet.
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Pastoren und Pastorinnen stehen vor besonderen Herausforderungen. Zwischen einem hektischen Terminkalender, den Anforderungen der Gemeinde und dem Druck, ständig ein Vorbild zu sein, bleibt oft wenig Zeit für die Pflege ihrer Ehe. Ab 11. September startet FAMILYLIFE deshalb einen kostenlosen Online-Kurs, der auf die besondere Situation von Pastorenpaaren zugeschnitten ist.
Viele Pastoren-Ehepaare kämpfen damit, ihre Beziehung zu priorisieren. Während sie oft anderen dienen, stellt sich die Frage: Wer ist für sie da? Die Realität ist, dass eine vernachlässigte Ehe nicht nur das Wohlbefinden der Partner beeinträchtigt, sondern auch die Effektivität ihrer Dienste in der Gemeinde. Eine belastete Beziehung wird sich über kurz oder lang auf ihre geistliche und emotionale Gesundheit auswirken und ihre Wirksamkeit beeinträchtigen.
Der Ehe-Kurs für Paare im Voll- und Teilzeitdienst in Kirchen und Gemeinden bietet hier eine Lösung. Durch 8 inspirierende Date-Nights können Pastorinnen und Pastoren ihre Beziehung stärken. Nicky und Sila Lee, die den weltweit erfolgreichen Ehe-Kurs entwickelt haben, wissen aus eigener Erfahrung, wovon sie sprechen. Ihr Anliegen ist es, Pastoren-Ehepaaren Unterstützung zu bieten. Deshalb haben sie eine zusätzliche Einheit entwickelt, die sich speziell diesen Themen widmet und das bewährte Ehekursprogramm ergänzt.
Im Zeitraum vom 11. September bis 8. November 2024 findet in jeder Woche jeweils eine Lektion statt, die am Mittwoch oder Freitag besucht werden kann. Die Teilnehmenden werden sich mit der Kunst der Kommunikation befassen, ihre Konfliktfähigkeit trainieren und sich mit Themen wie gutem Sex befassen, um ihre Partnerschaft zu stärken.
Der Ehe-Kurs wurde bisher in 127 Ländern durchgeführt. 99% der Gäste sagen, dass der Ehe-Kurs einen positiven Einfluss auf ihre Beziehung hatte. Und 81% würden den Ehe-Kurs jederzeit ihren Freunden weiterempfehlen.
Weitere Informationen zum Ehe-Kurs für Pastorenpaare findest du hier
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87% aller christlichen Eltern in Deutschland möchten, dass ihre Kinder ebenfalls Gott kennenlernen. Damit dies möglich wird, leben und vermitteln Eltern den Glauben auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Aber wäre es nicht praktisch, einen einfachen 3-Schritte-Plan zu haben und – schwupp – die Kinder rücken mit jedem Lebensjahr näher zu Gott? So einfach ist das nicht. Es gibt nicht den einen Weg, der für alle Familien, für jedes Kind und immer passt. Wir dürfen ausprobieren und das Wie und Was den sich ändernden Bedürfnissen anpassen. In den letzten Tagen habe ich mir überlegt, was uns in diesem Sommer als Familie helfen könnte, uns mit Gott zu verbinden und auf ihn zu reagieren. Wie geht eine Verbindung von zum Beispiel Eis essen und Gott oder von Nachmittagen am Meer oder in den Bergen und Gott oder, oder, … Neugierig geworden?
Wie wirkt Gott? Wie darf er wirken? Und wie nicht? Ich habe in meinem Leben eines gelernt: Gott lässt sich nicht in ein Schema pressen. Und schon gar nicht passt er sich meinem Bild von ihm an. Vielmehr lädt er mich dazu ein, immer neu zu entdecken, wie unendlich viel «weiter» und vielschichtiger er ist.
Meine Seele lebt von den Momenten, in denen sich Himmel und Erde küssen, Augenblicke, in denen ich Erfahrungen mache, die ich mit einem gesunden Grad an Überzeugung dem Gott der Bibel zuschreibe. Was mich dabei überrascht, aber eigentlich nicht überraschend ist: Viele meiner Gotteserfahrungen zeichnen sich dadurch aus, dass Gott sich überhaupt nicht an meine Spielregeln zu halten scheint, wo er auftauchen und wie er wirken darf – und wo und wie nicht. Stattdessen ist er stetig daran, mich herauszufordern, meinen eigenen Horizont zu erweitern.
Eine der großen gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte ist die zunehmende Bedeutung von Gefühlen. Menschen über vierzig können sich noch gut an eine Zeit erinnern, in der Gefühle besser verborgen blieben. Sie waren Privatsache und wurden nicht als Argumente verwendet. Vor zwanzig Jahren wäre man in den meisten Branchen kaum auf die Idee gekommen, seine persönlichen Gefühle in eine Diskussion am Arbeitsplatz einzubringen. Wer zu viel über seine Gefühle sprach oder sie gar in seine Entscheidungen einfließen liess, galt schnell als emotional (damals eindeutig negativ konnotiert) und irrational.
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Noël Faton – Mitarbeiter von Campus pour Christ – reiste kürzlich nach Burkina Faso. Er leitete ein Seminar und sprach über das Gebet. In einer Gemeinde berichteten die Teilnehmer über ihre Anliegen und über Lebensbereiche, in denen sie sich Veränderungen wünschen. Frau Paré, erzählte von ihrem Wunsch, dass Gott ihrer Familie begegnen soll. Als sie nämlich noch klein war, ging ihre Mutter mit ihr im Versteckten in die Kirche. Der Vater ist Muslim und war gegen den christlichen Glauben. Als Frau Paré älter wurde, setzte sie ihre Schulausbildung fernab ihrer Familie fort und ging weiter zur Kirche. Sie ist heute fest im Glauben verankert. Der Vater blieb Muslim und die Mutter gab es schliesslich auf, in die Kirche zu gehen. Frau Paré betet weiterhin mit Leidenschaft für ihre Familie. Als sie uns ihre Geschichte erzählte, stellten wir fest, dass mehrere Teilnehmende ähnliche Anliegen haben.
Am Ende des Tages kam Frau Paré nochmals nach vorne. Nachdem sie am Vormittag ihre Sorge um die Familie und ihre Mutter geteilt hatte, erhielt sie in der Mittagspause einen Anruf. Es war ihre Mutter. Diese bat sie um Rat: «Ich habe über die Kirche nachgedacht und dachte, dass ich wieder in die Kirche gehen sollte. Glaubst du, dass das möglich ist?»Sie können sich die Freude von Frau Paré und auch unsere Freude vorstellen.
Nun haben wir eine Gebetskette für die Familien des Landes ins Leben gerufen. Jeden Tag betet mindestens eine Person für die Familien des Landes.
Burkina Faso ist ein Land in Westafrika. Das Land durchlebte in den letzten Jahren verschiedene Krisen. Die Bevölkerung leidet unter wiederkehrende Dürreperioden, Rebellengruppierungen und politischer Instabilität durch verschiedene – teils gewaltsame – Regierungswechsel. Gut 60 % der Burkinabé sind Muslime.
Eine Teilnehmerin erzählt: «Am Sonntagnachmittag besuchte ich ein Seminar. Am Rande des Raumes stand eine Frau mit einem wunderschönen Lächeln. Irgendwann hatte ich das Gefühl, ich sollte zu ihr gehen und für sie beten, ihr sagen, was für eine schöne Ausstrahlung sie hat. So habe ich mich am Ende des Seminars überwunden und bin zu ihr gegangen. Plötzlich stellte sich heraus: Diese Frau hatte den gleichen Eindruck für mich. Wir konnten uns gegenseitig ermutigen und beten. Es war wie ein Geschenk des Himmels, ich hatte solche ermutigenden Worte gerade richtig nötig.»
Gemeinsam mit einigen Delegierten von SHINE Deutschland kamen wir am Freitag in den «heiligen» Höhen der Aidlinger Schwestern an. Schnell wurde klar: Dieses Mal ist es anders. Das Wetter zeigte sich von seiner regnerischen Seite. Alles deutete auf eine dreitägige Schlammschlacht hin. Nichtsdestotrotz war die Vorfreude gross, denn auch dieses Jahr kam ein Schweizer Grüppli von 11 Teens zusammen, die mit uns diese drei Tage Pfingstjugendtreffen erleben wollten. Wir stellten uns mit unserem SHINE-Stand samt eigener Bühne als eine der Hauptattraktionen auf dem Gelände heraus. Sei es wegen unserem hoch lukrativen Glücksrad, den coolen SHINE Artikeln oder spannenden Seminar-Angeboten mit Bundesligaspielern oder Miss Germanys – die Teens kamen in Scharen mit unserer Vision in Kontakt.
Wir sind Gott dankbar für solche Möglichkeiten, mit unserer Zielgruppe direkt in Kontakt zu kommen. Auch die Zusammenarbeit mit SHINE Deutschland funktionierte reibungslos und begeisterte beide Seiten für gemeinsame Projekte.
Das Pfingstjugendtreffen ist uns ans Herz gewachsen. Mal schauen, wie sich unsere gemeinsame Zukunft weiterentwickelt.
Wie gesund ist unsere Arbeit? Warum sind unser Körper und unsere Psyche so wichtig? Und was ist Wohlstand? Analysen und Antworten gibt’s am Forum christlicher Führungskräfte 2024.
Der Fokus liegt auf erfülltem Leben – ganz im Sinn der Ganzheitlichkeit von Gottes Schöpfung. Denn körperliches, geistiges, geistliches und soziales Wohlergehen – und nicht der Wohlstand – sind die Grundlage, um das volle Potenzial auszuschöpfen und glücklich zu sein.
Das Forum christlicher Führungskräfte findet am 13. September 2024 in Winterthur statt. Mit Campus für Christus und dem Amen Magazin sind wir Partner dieses Events. Mehr dazu

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