2013-2023: Ganzheitlichkeit des Evangeliums
Die EXPLOs 2015 «Fresh Faith» und 2017 «Neuland» sowie die EXPLO DAYS 2021 «Das gelebte Evangelium» drücken treffend aus, was uns bei Campus für Christus seit den letzten zehn Jahren am stärksten bewegt. Immer neu geht es um die Frage: Wie können wir das Evangelium auf relevante Weise in diese postmoderne Zeit hinein verkünden, sodass es die Herzen der Menschen berührt und in Bewegung setzt? Die Antwort, die wir von Gott her erkennen: «Verkündet die gute Botschaft von Jesus Christus und dem Reich Gottes noch zielgruppenspezifischer und noch ganzheitlicher als bisher!» Darum bauen wir mit «Central Arts» und «Crescendo» (Nacht des Glaubens) Brücken zwischen Kunst und Glaube. Mit «Campus WE» und «Frauenzeit» fördern wir Frauen darin, in ihre gottgegebene Berufung hineinzustehen und darin Verantwortung zu übernehmen. Mit der Flüchtlingsarbeit von «Agape international» und dem «Lona Project» dienen wir traumatisierten Menschen und setzen Zeichen gegen Menschenhandel und Prostitution. Mit unserem humanitären Partner GAiN leisten wir Soforthilfe und bringen Hilfsgüter in die Ukraine, in die Türkei und nach Afghanistan. Mit «Global Leadership Geneva/Bern» stellen wir geistliche Angebote für Botschafter und internationale Führungskräfte bereit. Gleichzeitig sind wir treu und mit frischen Ideen in unseren Uraufträgen unterwegs: mit THE FOUR u. a. am Ballermann auf Mallorca, mit «Campuslive» an den Hochschulen und mit SHINE bei der jungen Generation. Und weiterhin unterstützen wir in der Deutschschweiz und in der Romandie – mit «Alphalive», «FAMILYLIFE», «dimension X», «Leben in Freiheit» und anderen Angeboten – die lokalen Kirchen in ihrem Auftrag, Menschen in die Nachfolge Jesu zu rufen und sie darin zu unterstützen, ihre Verantwortung im Reich Gottes wahrzunehmen.
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Kaum haben wir uns in unserer Rolle als Eltern eingelebt, ist aus unserem süssen Baby bereits ein quitschlebendiges und nach Autonomie strebendes Kleinkind geworden. Es erweitert beständig seinen Raum beständig erweitert, verwendet mit Vorliebe das Wörtchen Nein und bekommt scheinbar grundlos Wutanfälle.
Und damit steht die nächste Herausforderung vor der Tür: Kinder in ihrer Autonomiephase zu begleiten. Warum bekommen Kinder zwischen einem und vier Jahren Wutanfälle? Warum schreien, beissen und schlagen sie andere Kinder oder gar uns Eltern? Was hat das mit ihrer Entwicklung zu tun und wie gehen wir als Eltern damit um?
Der dreiteilige Online-Elternkurs vermittelt praxisorientiert, kurz und knackig, wie sie Kinder in der Autonomiephase begleiten können. Mit Experteninterviews und vielen Storys erfahren die Teilnehmenden, was im Kind vorgeht, was Eltern dabei erleben und wie die elterliche Paarbeziehung zu einer wichtigen Ressource sein kann. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die eigene konkrete Situation einzubringen und in der Gruppe zu diskutieren. Mehr dazu
Die Bilder und Nachrichten, die uns aus dem Nahen Osten erreichen, erschrecken und machen betroffen. Tausende sind von der aktuellen Krise und der herrschenden Gewalt betroffen.
Unser humanitärer Partner GAiN Switzerland ist in Kontakt mit dem globalen Netzwerk. Der erste Hilfsgütertransport (Wasser, Nahrungsmittel, Matratzen, Decken, Hygieneartikel) hat bereits 2 Tage nach dem Angriff Deutschland in Richtung Israel verlassen. Damit werden Geflüchtete in Sporthallen und Gemeindezentren mit dem Nötigsten versorgt.
Campus für Christus ist mit GAiN Switzerland und Agape international auch in anderen Krisengebieten tätig: zum Beispiel in Marokko, Armenien, Griechenland, Afghanistan oder der Ukraine.
Mit deiner Spende können wir in Krisen schnell und unkompliziert Bedürftigen vor Ort helfen. Danke für dein Vertrauen.
Wenn ich mit Menschen über ihre Partnerschaft spreche, sagen mir viele, dass sie sich wünschten, ihr Partner wäre empathischer. Vor allem von Frauen höre ich, dass es ihren Männern schwerfällt, das Mitgefühl aufzubringen, das sie eigentlich bräuchten. Stattdessen bekommen sie viele gut gemeinte Hinweise, wie man die Situation lösen könnte. Auch Aufmunterungen im Sinne von „Du schaffst das schon“ stehen hoch im Kurs.
Wenn uns der andere erzählt, was ihn bedrückt, ist es manchmal schwer, einfühlsam darauf zu reagieren. Wenn wir ganz ehrlich sind, finden wir das Gehörte oft schwer nachvollziehbar, manchmal sogar haarsträubend.
Meistens findet der Zuhörer keinen Anknüpfungspunkt an die Erfahrungen des Erzählers, weil er selbst die gleichen Ereignisse ganz anders wahrgenommen und interpretiert hätte. Wie kann man mitfühlen, wenn man selbst nie etwas Ähnliches erlebt hat? Und wahrscheinlich auch nie etwas Ähnliches erleben wird, weil man einfach anders gestrickt ist und anders mit dem Leben umgeht?
Diesen Überlegungen liegt ein großes Missverständnis über Empathie zugrunde. Als Gesellschaft haben wir hier eine kollektive Bildungslücke. Empathisch zu sein bedeutet nämlich nicht, dass ich das Erleben meiner Partnerin nachvollziehen kann. Vielmehr bedeutet es, dass ich ihr aufmerksam zuhöre und ihr glaube, wenn sie mir davon erzählt, was ein bestimmtes Erlebnis bei ihr ausgelöst hat. Auch wenn das nicht mit meinem Erleben zusammenpasst. Die Empathieforscherin Brené Brown bringt es auf den Punkt: „Empathie bedeutet nicht, sich mit einer Erfahrung zu verbinden, sondern mit den Gefühlen, die durch eine Erfahrung ausgelöst wurden.“
Als empathische Zuhörerinnen und Zuhörer versuchen wir also, in uns selbst etwas zu finden, das das Gefühl kennt, das unser Gegenüber beschreibt, und daran anzudocken.
Ein Beispiel: Nadine erzählt Tobias, wie schwierig es für sie ist, dass ihr Kollege alle Lorbeeren für ein Projekt erhält, zu dessen Erfolg hauptsächlich sie beigetragen hat. Gerade heute hat ihr Vorgesetzter wieder vor dem ganzen Team die hervorragende Arbeit des Kollegen gelobt und ihren Beitrag mit keinem Wort erwähnt.
Tobias liegt die Lösung auf der Zunge: „Dann musst du dich halt wehren.“ So hätte er es auf jeden Fall gemacht. Ist ja absurd, dass man sich so was bieten lässt. Doch stattdessen fragt er sich: „Gibt es etwas in mir, das mir helfen könnte, zu erkennen und mich mit dem zu verbinden, was Nadine fühlt?“ Und tatsächlich kennt auch Tobias Situationen, in denen er sich ungerecht behandelt fühlt oder das Gefühl hat, dass ihn niemand wahrnimmt. Und wenn er dort anknüpft, wird es ihm gelingen, einfühlsam auf Nadine zu reagieren.
NEXT LEVEL FÜR MEINE BEZIEHUNG:
Versuche mal, dich nicht mit dem Erlebnis einer anderen Person zu verbinden, sondern mit den Gefühlen, die dieses Erlebnis ausgelöst hat. Kennst du diese Gefühle auch?
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«Seit 24 Jahren arbeite ich in einem Stripclub. Noch nie kam jemand vorbei und hat mir ein Geschenk gebracht.» Stripteasetänzerin in Belgrad
Mitarbeitende des Lona Project unterstützten zum ersten Mal ein serbisches Team bei einem Einsatz im Rotlichtmilieu. Als Teil von Agape international setzt sich das Lona Project seit 2022 gegen Menschenhandel ein, hilft lokale Initiativen zu starten und begleitet diese. Mittels Präventionsarbeit und Sensibilisierung schaffen unsere Mitarbeitenden Berührungspunkte und klären über das Thema Menschenhandel auf.
Lona geht bald online – wir halten euch auf dem Laufenden
«Nie zuvor haben wir eine so grosse Offenheit für Gott erlebt.» Pedro Barbosa, Leiter Agape Portugal (Campus für Christus)
Über eine Million Pilgernde kamen im August zum katholischen Weltjugendtag nach Lissabon. Viele von ihnen hatten keine persönliche Beziehung zu Gott. Rund 120 Mitarbeitende von Agape Portugal, SHINE und der Studentenarbeit luden mit kreativen Mitmachaktionen und Konzerten in der Stadt zu Gesprächen über den Glauben ein. Sie beteten mit tausenden jungen Menschen aus aller Welt und erlebten, wie viele von ihnen ihr Leben Jesus anvertrauten.
SHINE ist ein junger, wilder Haufen, der Teenager und Jugendliche für Jesus begeistert. Sie sind eine Bewegung junger Hoffnungsträger, die aufstehen und ihr Licht weitergeben – zu Hause, an Schulen und bei der Arbeit.
«Heute habe ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Person am Strand getauft, wow!»
Schülerin Reach Mallorca School
Im April 2023 fiel der Startschuss für die Reach Mallorca School (RMS). 11 Studierende zogen für fünf Monate in eine Finca am Stadtrand von Santa Maria, um sich intensiv mit Evangelisation, Jüngerschaft und Mission zu beschäftigen.
In der ersten Hälfte der RMS liegt der Schwerpunkt auf der Lehre, z.B. über Jüngerschaft, das Wesen Gottes oder Weltmission. Jede Woche ist eine international tätige Leitungsperson aus Europa zu Gast und vermittelt ein (Herzens-)Thema. Ausgewählte Mentorinnen und Mentoren aus dem Leitungsteam begleiten die Studierenden. Nach der Lehrphase folgt die Anwendung des Gelernten. Zusammen mit lokalen Kirchen und Organisationen geben die Studierenden das Evangelium an verschiedene Menschengruppe auf Mallorca, Ibiza und in Spanien weiter. «Wir erlebten, wie Promoter von Clubs zu Promotern von Jesus Christus wurden, weil Studenten ihnen immer wieder von Jesus erzählten und für sie gebetet haben», erzählt Nils Stouthandel, Mitglied des Leitungsteams. Ein Highlight der RMS ist der Reach Mallorca Einsatz oder auch THE 70 Outreach.
Mehr zur Reach Mallorca School
«Die erste und wohl auch die emotionalste Kost, die wir hier in Kenia nur mit Schmerzen runterkriegten, ist der Fakt, dass zum Schluss wohl nur die Hoffnung bleibt.» Nicole und Simon Frey, The LIFE Ministry Kenya
Wir sind unterwegs mit einem kleinen Bus. Landeinwärts in Richtung Busch, weg von der Zivilisation. Die Strasse gleicht einem Feldweg. Es ist trocken. Links und rechts sieht man vor lauter aufwirbelndem Staub so gut wie nichts. In den letzten zwei Jahren sind in Kenia mehr Wildtiere wegen der Dürre verendet als in den vergangenen fünfzig Jahren. Am Wegrand sehen wir immer wieder Baracken, Wohnräume verpackt in Wellblech. Ab und zu ein paar Menschen und streunende Hunde oder Ziegen, die herumirren und vergeblich nach grünen Stellen suchen. Wir biegen vom Hauptweg ab und fahren noch einmal etwa 500 Meter dem Horizont entgegen. Das Bild, das vor uns liegt, entspricht etwa dem, was eine Google-Suche mit den Begriffen «Natur oder Wildnis in Kenia» ergibt. Der Wagen kommt zum Stehen. Wir steigen im Nirgendwo aus.
Wir schnappen die vorbereiteten Essenspakete und machen uns zu Fuss auf den Weg. Nach gut fünf Minuten sehen wir eine kleine Wellblechhütte zwischen ein paar Bäumen. Voller Vorfreude rennen uns kleine Kinder und Teenager entgegen. Ihre hoffnungsvollen Blicke durchbohren die Tragtaschen in unseren Händen. Seit wann haben diese Kinder nichts mehr gegessen? In der Tür, Kopf und Blick zu Boden gerichtet, steht Jojo, die Grossmutter. Durch ein paar Schlitze in den Wellblechen fällt etwas Tageslicht in den kleinen Raum. Neben und hinter ihr sind weitere Personen. Es stellt sich heraus, dass es sich um ihre Tochter und deren sieben Kinder handelt. Wie Ehrengäste werden wir hereingebeten. Der Raum ist vielleicht zwanzig Quadratmeter gross und jetzt so voll, dass nicht alle einen Sitzplatz finden. Von einem Mann, einem Vater, fehlt jede Spur. Es herrscht eine tiefe Stille. In den Augen der Kinder sehen wir Hoffnung, in den Augen der Älteren Leere. Jojo beginnt zu flüstern: «Gott segnet uns so reich mit eurem Kommen». Andächtig senken wir unsere Köpfe und Jojo spricht weiter: «Heute ist der vierte Tag, an dem wir ohne Nahrung sind. Gott hat euch gesendet». Ihre Tochter ergänzt: «Mein Mann arbeitet auswärts. Da er aber ein Alkoholproblem hat, kommt er nicht mehr nach Hause. Ich habe sieben Kinder und es können nicht alle zur Schule. Ich finde zurzeit keine Arbeit.» In der Baracke leben Jojo, ihre Tochter und sieben Kinder. Jojos Tochter ist 32 Jahre alt, ihre älteste Tochter 18 Jahre. Ihr erstes Kind bekam sie also mit 14. Wir nehmen uns Zeit, zuzuhören und verstehen, was die Herausforderungen sind. Was uns so bedrückt, dass wir es kaum aushalten können, sind die Atmosphäre der Hoffnungslosigkeit und die spürbare Trauer. Die Zukunft der Kinder scheint aussichtslos. Wir würden so gerne etwas tun, aber was? Wir merken, dass es nur eines gibt: Wir können ihnen Hoffnung geben. Also sprechen wir der Familie Ermutigungen und Verse aus der Bibel zu. Aber noch beim Aussprechen fühlen sich diese Worte wie leere Floskeln an. Wir schreien im Herzen zu Gott: «Können wir nicht mehr tun? Gott, schreite ein!» Die Reaktion der Anwesenden erfüllt uns mit tiefer Demut. Nach dem Gebet und dem Überreichen der Essenspakete sind die Augen der Familie voller Hoffnung und wir werden mit Dankbarkeit und herzlichen Umarmungen verabschiedet.
Was nach dieser Begegnung in uns nachhallt, ist die Zuversicht, dass durch Jesus Christus Hoffnung in die Welt kommt. Wir dürfen diese Hoffnung weitertragen und den Menschen damit begegnen. Jesus hat die Wege vorbereitet und wir dürfen Teil davon sein. Alles, was wir zurzeit erleben, ist Neuland für uns. Uns bewegt, dass Alltägliches wie Mahlzeiten und Kleidung für die Menschen hier nicht selbstverständlich ist. In Kenia leben die meisten Menschen von der Hand in den Mund. Am Schluss bleibt die Hoffnung, nicht hungrig ins Bett gehen zu müssen.
Eines ist in Kenia gleich, wie in der Schweiz: Gott hat Wege, Situationen und Möglichkeiten vorbereitet und wir dürfen daran teilhaben. Wir beten, dass Gott uns auf diesem Weg immer wieder Offenbarungen schenkt und wir mit Gehorsam eintreten. Indem wir Gutes tun, nahbar sind und uns hingeben, möchten wir die Liebe Gottes in Kenia reflektieren. Wir können die Welt nicht für alle verändern, doch wir können für Einzelne die Welt verändern. Am Ende ist es die Hoffnung, die unser Leben lebenswert macht.
Nicole und Simon Frey sind im Juli 2023 nach Kenia ausgewandert und leben in einem Vorort von Nairobi. Sie sind Mitarbeitende von Agape international und arbeiten vor Ort für LIFE Ministry Kenya (Campus für Christus). Agape international bewegt Herzen auf der ganzen Welt – durch langfristige und ganzheitliche Projekte in Entwicklungszusammenarbeit, Bildung und praktischer Hilfe vor Ort. Dadurch erfahren Menschen in rund 90 Ländern Gottes Liebe in Wort und Tat.
Der Wind war gut. Darauf hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der beiden Windsurf Camps am Comer See gehofft. Unter ihnen einige, die das Windsurfen lernen wollten und andere, die schon oft auf einem Surfboard gestanden hatten. Im Juli 2023 verbrachten sie eine Woche miteinander auf einem Campingplatz gleich am Seeufer und auf dem Wasser.
Guter Wind war jedoch nicht alles. Ausser dem Surfen standen Inputs und Gespräche über Glaubens- und Lebensthemen auf dem Programm. Die geistlichen Impulse am Morgen und der Austausch in Kleingruppen machen die Windsurf Camps von Athletes in Action (AiA) so besonders. Wenn man zusammen Sport mache, wachse eine besondere Gemeinschaft, erklärt Regula C. Carrillo, Leiterin AiA Sport Camps. Diese mache es möglich, miteinander über den Glauben zu sprechen. Für 2024 plant ihr Team, im Sommer drei statt zwei Windsurf Camps anzubieten.
Athletes in Action bringt Sport und Glaube zusammen. Athletes in Action fördert die ganzheitliche Entwicklung von Sportlern – in Projektwochen für Kinder und Jugendliche, Sportcamps sowie in der Begleitung von Spitzenathleten.
«Ich bin begeistert, dass wir als Kirche mit ‹Zeit zu zweit› ganz praktisch etwas Gutes für Paare in unserer Stadt tun und mit ihnen in Kontakt kommen können», sagt Dave Ohnemus, Pastor der Chrischona Amriswil. «Manchmal braucht es gar nicht so viel. Ein feines Essen. Ein gutes Glas Wein. Einen inspirierenden Impuls für die eigene Beziehung. Genau solche Momente ermöglichen wir mit ‹Zeit zu zweit›.»
Das Konzept von «Zeit zu zweit» ist einfach: In einem schön eingerichteten Restaurant findet etwa alle zwei Monate ein Abend für Paare statt. Die Paare sitzen an Zweiertischen und haben so Zeit, sich auszutauschen. Nach dem Hauptgang gibt es einen kurzen Impuls eines Referentenpaares. Danach bleibt bei Dessert und Kaffee genügend Zeit, das Gehörte auf die eigene Beziehung anzuwenden.
In der Schweiz leben 75 Prozent der 18- bis 80-Jährigen in einer Beziehung. Sie alle gehören zur Zielgruppe von «Zeit zu zweit». Die bereits durchgeführten «Zeit zu zweit»-Abende haben gezeigt, dass das Interesse gross ist.
FAMILYLIFE hilft mit, das von Dave und Sarah Ohnemus entwickelte Format in weitere Regionen zu exportieren. Marc Bareth, Leiter von FAMILYLIFE, sagt: «Wir wollen Paare ermutigen, ihre Beziehung bewusst zu pflegen und zu gestalten. Sich Zeit zu nehmen, um ohne Ablenkung miteinander ins Gespräch zu kommen. Das geht auswärts in einem schönen Restaurant einfach besser als zu Hause auf dem Sofa, wo das Handy oder die Fernbedienung immer in Griffnähe sind».
Ein lokales Team übernimmt die Koordination mit dem Restaurant und lädt vor Ort für «Zeit zu zweit» ein. FAMILYLIFE stellt für jeden Abend ein Referentenpaar und steht bei der Organisation mit Rat und Tat zur Seite. «Wir stellen Kirchen ein Format zur Verfügung, mit dem sie mit überschaubarem Aufwand ein relevantes Angebot für die Menschen in ihrem Dorf machen können», sagt Marc Bareth.
Nach Amriswil ist mit Olten ein zweiter Standort hinzugekommen. Im Bloomell Coffeehouse in Olten findet am 26. Oktober, 16. November und 11. Januar jeweils ein Zeit zu zweit-Abend statt. Der nächste Anlass im Bistro Cartonage in Amriswil ist am 24. November.
Auf www.zeit-zu-zweit.ch kann ganz unkompliziert ein Tisch für zwei Personen reserviert werden. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Gutschein zu bestellen, der zum Beispiel zu einem Hochzeitstag verschenkt werden kann.
FAMILYLIFE stärkt Menschen in ihren familiären Beziehungen und in ihrer Beziehung mit Gott – mit Schulungen, Kursen und weiteren Angeboten für Paare, Familien und Geschiedene.

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