Geigenkoffer, Notenblätter und Tanzschuhe brachten die über 300 Teilnehmenden ans 19. Crescendo Sommerinstitut mit. Airi und Beat Rink haben das Angebot für Berufsmusikerinnen und -tänzer von Anfang an geprägt. Beat erzählt: «In unserer Kleingruppe mit 15 Teilnehmern aus 10 Ländern gab es tiefe Gespräche. Ein sehr buntes, keineswegs nur christliches Häufchen, zu dem eine mexikanische Studentin, ukrainische Flüchtlinge, ein schwedische Operndiva, der Vizepräsident der Musikhochschule Ankara, ein Professor der Royal Academy London und der Solofagottist des Teheraner Symphonieorchesters gehörten. Und jener amerikanische Dirigent aus den Südstaaten, der auch den Kurs ‹Sacred Music Texts› besuchte. Nach einem Cappuccino und einem Gebet meinte er zu mir: ‹Danke! Noch nie hat jemand für mich gebetet. Ich muss mein Bild von Christen gründlich revidieren› und umarmte mich.»

Das Crescendo Sommerinstitut findet jährlich in Ungarn statt. 300 Teilnehmende, aus 29 Ländern reisten ins ungarische Tokaj, um 12 Tage lang Meisterkurse und Workshops, aber auch Vorträge und Veranstaltungen zu geistlichen Themen zu besuchen. Die jungen Leute erarbeiteten unter der Anleitung von über 38 Dozierenden Konzertprogramme. Mehr zum Sommerinstitut (Englisch)

«Crescendo» heisst lauter werden, wachsen. Seit 1985 ist aus einem Grüppchen von Musikstudierenden in Basel eine weltweite Bewegung mit einem Netzwerk in rund sechzig Ländern geworden. Airi und Beat Rink steckten bei der Gründung Zeit und Herzblut in einen Prozess mit offenem Ausgang. Sie fanden Partner, die sich auf das Wagnis einliessen. Ohne ihre finanzielle Unterstützung und ihren Vertrauensvorschuss müsste sich Crescendo heute «Diminuendo» nennen.

Über meinem Kopf hängen hunderte von kurios übereinander gelegte Stromkabel, die feuchte Hitze treibt mir den Schweiss auf die Stirn, die Luft riecht verschmutzt und ich muss aufpassen, wo ich hintrete, um dem Müll und den hupenden Autos auszuweichen. Kaum vorstellbar, dass dieses Land bis vor 50 Jahren den Namen «Die Schweiz des Nahen Osten» trug. Wie aus einer einst reichen Gesellschaft, durch wirtschaftliche Krisen, Korruption, Krieg und der Explosion am Hafen von Beirut im Jahr 2020, ein von Armut gezeichneter Ort wurde, bewegte und ermutigte mich, am Einsatz im Libanon teilzunehmen.

Mit dem Relief Team von Life Agape Libanon waren wir in Beirut unterwegs und trafen Menschen, die von ihnen unterstützt werden. Wir verteilten Essenscoupons, beteten für die Leute, erzählten Zeugnisse und hörten uns ihre Geschichten an. Viele waren syrische Flüchtlinge, die Wunderbares mit Jesus erlebt haben. Sie durften erfahren, wie er ihnen in ihrer schrecklichen Not Hoffnung schenkte. Die Geschichte eines jungen syrischen Mädchens, das mir während eines Hausbesuchs gegenüber sass, berührte mich besonders: Vor einiger Zeit stand sie auf einer Brücke, bereit, sich in den Tod zu stürzen. Sie sah keine Hoffnung mehr für ihre Zukunft. Ihr Traum war es einst, Architektur zu studieren. Durch den Krieg und die Flucht in ein anderes Land wurde ihr die Möglichkeit auf eine Ausbildung genommen. Sie sprang… und da begann ihre Geschichte mit Jesus: Sie wurde vom Tod verschont. Gläubige Christen, die das Mädchen und ihre Familie kannten, beteten für sie und sie durfte Heilung an ihrem Körper erleben. Durch die Bekanntschaft zu einer freiwilligen Mitarbeiterin von Life Agape, wird ihre Familie nun unterstützt und sie lernen Jesus immer besser kennen. Ausserdem bekam das Mädchen die Möglichkeit einen Englischunterricht zu besuchen. So steigen ihre Chancen, später eine öffentliche Schule zu besuchen und ihr Traum, Architektin zu werden, blühte wieder neu auf.

Joe, der als Operation Manager bei Life Agape angestellt ist und für unsere Gruppe alles vor Ort organisiert hatte, machte mit uns auch einen Ausflug an den Hafen. Obwohl bereits drei Jahre vergangen waren seit der Explosion und vieles wieder aufgebaut wurde, war das Ausmass der Zerstörung immer noch sichtbar. Wir erfuhren, dass sich einige der Life Agape Mitarbeiter, unter anderen er selbst, an dem Tag des Unglücks eigentlich in der Nähe des Hafens aufgehalten und die Explosion mit Sicherheit nicht überlebt hätten. Durch unterschiedliche, scheinbar unbedeutende Ereignisse, wie ein Streit, der geschlichtet werden musste oder spontane Planänderungen, ist Gott sei Dank keinem Mitarbeitenden etwas geschehen.

Neben der Relief Arbeit mit Life Agape durften wir als «Swiss Team» zwei Tage an einer Nachhilfeschule ein Ferienprogramm durchführen. Während dieser Zeit wurden wir von Lydia und Thomas Liechti begleitet. Sie kannten die Schulleiterin und halfen uns tatkräftig beim Übersetzen auf Arabisch und dem Bändigen der wilden Kinderschar. Für mich waren diese zwei Tage eines der Highlights der Basic Challenge. Die Energie und Freude der Kinder war ansteckend. Am meisten überrascht hat mich, wie begeistert die Kinder vom Bastelprojekt waren, welches ich vorbereiten durfte. Sogar die Jungs wollten lieber ein Armbändeli für ihre Schwestern oder Mütter herstellen, als Fussball zu spielen.

Während der erste Tag an der Schule nervenaufreibend und die Kinder sehr wild und manchmal auch aggressiv waren, durften wir am zweiten Tag erleben, wie sie aufmerksam der Geschichte von den vier Freunden lauschten, die ihren lahmen Freund vor Jesus brachten. «Wie haben die Freunde den Gelähmten durch das Dach nach unten gelassen?», «Woher hatten sie die Seile?». Mit solchen und weiteren Fragen wurde Seraina Nüesch von den Kindern gelöchert. Auch beim Bastelprogramm am Nachmittag waren alle sehr konzentriert und ich war begeistert, wie gut viele der Kinder die Knüpftechnik beherrschten, die ich ihnen beibrachte.

Mit einem Rucksack voller Erinnerungen, einem vollen Bauch und Liebe für die Leute, die im Libanon leben, kehrten wir nach Hause zurück.

Nadine Wittwer ist Grafikerin bei Campus für Christus. Sie hat mit ihrem Mann Pascal an der «Lebanon Experience» von Agape international teilgenommen.

Weitere Einsatzmöglichkeiten findest du hier

Mehr zu Agape international

Ganz egal, ob ihr frisch ein Paar seid oder die Hochzeit kurz bevor steht, beim familylife GO Outdoor lernt ihr euch als Paar nochmals ganz neu kennen, werdet durch Herausforderungen gestärkt und bekommt von erfahrenen Ehepaaren inspirierende Inputs für eure Beziehung.

Schwerpunkte des Weekends: DU & ICH KOMMUNIKATION & KONFLIKT LIEBE & SEX WOHER & WOHIN

Das Weekend ist für alle unverheirateten Paare geeignet, unabhängig von ihrem Alter. Es gibt keine Gruppendiskussionen, sondern ihr habt viel Zeit für Gespräche als Paar. Das Weekend findet bei jedem Wetter draussen statt.

«Es lohnt sich, das Evangelium selbst in Form von Matratzen zu verkündigen.»
Gilberto Domínguez Sosa, Projektleiter Agape international in Kuba

Mit Begeisterung hat unser Team in Kuba einen Container mit 100 Matratzen von GAiN entgegengenommen. Die Verteilung ist wegen der Treibstoffknappheit eine Herausforderung. 34 Stück konnte Gilberto persönlich in die Provinz bringen, die im vergangenen Jahr von Hurrikan Ian in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ein Blick in die dankbaren Gesichter der Familien zeigte ihm einmal mehr, wie wichtig diese Form der Verkündigung ist.

«Alphalive war ein Wendepunkt meines Lebens. Mein Glaube wurde lebendig und ich fand einen tieferen Sinn in meinem Leben. Ich freue mich, diese wertvolle Arbeit weiterzuführen.» Marco Muntwyler, neuer Leiter Alphalive Schweiz

Seit 25 Jahren ist Alphalive Schweiz unter dem Dach von Campus für Christus. Was vor einem Vierteljahrhundert klein gestartet hat, ist zu einer schweizweiten Bewegung geworden. Alphalive dient Kirchen aus allen Traditionen, Menschen in eine wachsende Beziehung zu Jesus Christus zu führen. Jährlich finden in der Schweiz rund 300 Alphalive Treffen in 250 Kirchen statt – über 4000 Menschen sind pro Jahr dabei. Sie haben bei Alphalive die Möglichkeit, Gott und den christlichen Glauben zu entdecken und den grossen Fragen des Lebens nachzugehen.

Nach mehr als sieben Jahren hat Philipp Wegenstein die Leitung von Alphalive Schweiz weitergegeben. Während seiner Zeit wurden mit der Alphalive Filmserie und der Alphalive Youth Series die Inhalte von Alphalive auf ein junges, dynamisches Zielpublikum angepasst. Seit Mai 2023 leitet Marco Muntwyler das Alphalive-Team, das den Kirchen bei der Umsetzung zur Seite steht.

«Es war das schönste Lager meines Lebens!» Teilnehmerin Pfingstjugendtreffen

Über Pfingsten strömten tausende Jugendliche ins schwäbische Aidlingen, um Christus zu feiern. Die 5000 Plätze im Zelt reichten bei Weitem nicht aus. Weil die Schwesternschaft das traditionsreiche Event 2023 erstmals gemeinsam mit Campus für Christus veranstaltete, waren auch rund 30 Mitarbeitende aus der Schweiz im Einsatz. Neben Inputs von Doris Lindsay, Boppi und anderen Speakern zum Thema «SAFE» gab es reichlich Gelegenheit für Begegnungen miteinander und mit Gott.

Mehr zum Pfingstjugendtreffen

Gewappnet mit Gesellschaftsspielen, Schlafsäcken und Sportutensilien erreichten die 22 Weekend-Teilnehmenden das Lagerhaus. Für einmal verliessen sie ihre Hörsäle, Bibliotheken und Studierzimmer, um beim BoOster-Weekend unter dem Motto «Leidenschaftlich glauben & beten» aufzutanken. Das sollte sich lohnen, denn die Gruppe wurde bald belebt mit Inputs von Cornelia Steiner, tiefgehenden Lobpreiszeiten, exzellentem Lageressen und jeder Menge Spielspass. Eine Teilnehmerin drückte es so aus: «Ich hatte Angst, dass ich mich verstellen müsste, weil ich nicht so viel in der Bibel lese und die Leidenschaft für Gott in letzter Zeit fehlte. Aber es tut so gut, dass wir hier so ehrlich miteinander austauschen können.»
Eine andere Teilnehmerin ist ebenfalls begeistert: «Ich war erst zum dritten Mal an einem Anlass von CAMPUS live, doch trotzdem fühlte ich mich so willkommen, als wäre ich schon immer dabei gewesen.»

«Während des PraiseCamps genossen zahlreiche Passanten einen Kaffee, sprachen mit uns über Gott und die Welt und nahmen Gebet in Anspruch. Einige kamen immer wieder und wollten gar nicht mehr gehen.» Manuel Leiser, Leiter THE FOUR

Was Martin Missfelder aufgrund eines Gedankens im November 2021 initiierte, hat Gott auf unglaubliche Weise ins Rollen bzw. zum Fahren gebracht. Am 26. März 2023 feierten die Trägerorganisationen THE FOUR und 24-7 Prayer CH zusammen mit 100 Gästen nach nur knapp sechs Monaten Umbauzeit die offizielle Einweihung des «Living Bus». Seinen ersten Einsatz hatte der ehemalige Linienbus aus La Chaux-de-Fonds bereits über den Jahreswechsel am PraiseCamp in Basel. Das zwölf Meter lange Fahrzeug bietet Platz für 25 Personen und kann für Anlässe gemietet werden, bei denen der Fokus auf Begegnungen, Gesprächen und Gebet liegt bzw. die Begegnung mit Gott im Mittelpunkt steht.

THE FOUR hilft Christen, ihren Glauben positiv, kreativ und verständlich zu teilen. Mit den vier Symbolen spricht THE FOUR Menschen weltweit mit der besten Botschaft an.

Schreib uns, wir sind da
Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Hast du noch Fragen?
Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Meine Bewerbung

„*“ zeigt erforderliche Felder an

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
TT Punkt MM Punkt JJJJ
Absender Email*
Missionspartner Netzwerk Campus für Christus bietet Jobs mit viel Sinn. Für eine Anstellung bei uns baust du dir ein persönliches Netzwerk auf, das dich finanziell und im Gebet unterstützt. In diesem Prozess wirst du von uns umfassend geschult und begleitet. Weitere Details dazu findest du in diesem Video und im Q&A auf unserer Webseite.
Uploads (pdf oder jpg/png)
inkl. persönlicher Bezug zum christlichen Glauben
Akzeptierte Datentypen: pdf, jpg, jpeg, png, Max. Dateigröße: 15 MB.
 
Akzeptierte Datentypen: pdf, jpg, jpeg, png, Max. Dateigröße: 15 MB.
Ziehen Sie Dateien hier her oder
Akzeptierte Datentypen: pdf, jpg, jpeg, png, Max. Dateigröße: 15 MB, Max. Dateien: 5.
    Datenfreigabe Deine Daten werden wir vertraulich und innerhalb des gesetzlichen Rahmens behandelt.
    Zur Datenschutzerklärung
    Hinweis Bewerbungen von Vermittlern sowie RAV-Bewerbungen werden nicht bearbeitet.