Eines Tages werden unsere Kinder anderen Menschen davon erzählen, wie es war, bei uns aufzuwachsen. Vielleicht erzählen sie es auch uns selbst. Zumindest unsere Kinder tun dies regelmäßig und ungeschminkt. Mein Mann und ich wissen daher ziemlich genau, was sie an ihrem Zuhause, ihrer Kindheit und uns Eltern schätzen oder was sie stört. Das ist der Vorteil unserer offenen Gesprächskultur. Manchmal fühlt es sich wie Sonnenstrahlen im Frühling oder eine Umarmung an, manchmal schlucken wir hingegen leer.

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Lena rührt aggressiv in ihrem Cappuccino. «Ich sag’s dir, Sarah, ich habe die Schnauze voll. Markus macht mich wahnsinnig. Gestern Abend kam er wieder erst um 19 Uhr nach Hause, hat sich direkt aufs Sofa gesetzt und gefragt: ‚Was gibt’s zu essen?‘ Ich hatte den ganzen Tag Stress im Büro und die Kleine hat Husten. Und er macht nichts und interessiert sich einen Dreck für mich.»

Sarah nickt verständnisvoll. «Das klingt schrecklich», sagt sie. Als Lena gerade Luft holt, um weitere Verfehlungen ihres Mannes aufzuzählen, fügt sie hinzu: «Willst du ein Experiment machen?»

Lena seufzt skeptisch. «Was für ein Experiment?»

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Was vor zwei Jahren mit einer Gruppe von 20 Personen aus Deutschland und der Schweiz begann, wuchs zu einem internationalen Einsatz mit rund 50 Teilnehmern aus zehn verschiedenen Nationen heran – Reach Cancún 2026.

Vertreten waren Costa Rica, die USA, Kamerun, Kolumbien, Spanien, Guatemala, Deutschland, die Schweiz, Peru und Mexiko. Das Ziel, dass der Einsatz international wächst und von lokalen Partnern getragen wird, wurde erreicht. Bridge Steps organisiert den Einsatz selbstständig mit Unterstützung von THE FOUR. Beide Organisationen sind Teil des Reach Movements – einer Bewegung, die es liebt, Jesus in Hotspots bekannt zu machen.

Ein Erfahrungsbericht:
«Ein Mann lief an unserem Strandgottesdienst vorbei; eigentlich hatte er geplant, den Abend allein mit Pizza und Bier zu verbringen, da ihm alle seine Freunde abgesagt hatten. Jemand aus dem Team lud ihn spontan ein, und der Mann war sichtlich bewegt. Er erzählte offen, dass er schon seit Monaten spürte, wie Gott ihn rief, er aber nicht wusste, wie er darauf reagieren sollte. Noch dort im Sand fiel er auf die Knie, legte Gott sein ganzes Leben hin und bat Jesus um Vergebung. Er fragte direkt, ob er getauft werden könne. Dieser Wunsch wurde ihm nicht verwehrt: Das Team ging mit ihm direkt ins Meer. Während er in den Wellen getauft wurde, beobachtete eine Frau am Ufer das Geschehen. Sie war so berührt von dem, was sie sah, dass sie sofort auf ein anderes Teammitglied zuging und fragte, was hier gerade passierte. Unser Teammitglied erklärte es ihr mit grosser Freude. Ohne zu zögern, sagte sie: «Das brauche ich auch. Das will ich auch!» So wurde sie direkt nach ihm im Meer getauft. Es war absolut unglaublich zu sehen, wie der Heilige Geist den Schritt einer Person nutzte, um sogleich ein weiteres Herz zu sich zu ziehen!»

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Weitere Reach Camps finden im Juli und August statt. Infos und Anmeldung unter
thefour.ch

Schon vor einem Jahr hatte das Team von THE FOUR einen Einsatz in Phuket, Thailand, geplant. Was letztes Jahr noch nicht zustande kam, machte Gott in diesem Jahr möglich.  «Wir haben im Glauben für 20 Teilnehmer gebetet – am Ende durften wir den Pioniereinsatz Reach Phuket mit einer Gruppe von 25 Personen aus der Schweiz, Deutschland und den Philippinen durchführen», so Alexandra Gisler von THE FOUR. 25 mutige Menschen im Alter von 17 bis 64 Jahren leisteten Pionierarbeit an einem der grössten Party-Hotspots der Welt. Tatsächlich gilt die Insel als eines der am stärksten überlaufenen Reiseziele: Auf jeden Einheimischen kommen statistisch gesehen etwa 118 Touristen. «Gott wirkte enorm auf diesem Einsatz. Schon bei der Einreise, als wir unser Zusatzgepäck auf wundersame Weise kostenlos mitnehmen konnten, bei den Gesprächen mit den Touristen oder im Zusammensein in unserem Einsatzteam.»

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Ein Unterwegssein und nicht selten kann es auf dieser Strasse ordentlich holpern.

Die Geschichte von Maria und Kleopas aus Emmaus lädt zum Mitreisen ein – durch Hochs und Tiefs, auf einem Weg gepflastert mit Zerbrüchen und Durchbrüchen. Vor allem aber führt ihr Weg immer wieder sehnsüchtig in die Gottesbegegnung hinein, um dadurch zu neuem, ehrlichem und unverbrauchte leidenschaftlichem Glauben zu finden.

Dieses kleine Buch-Juwel enthält Gedanken, Illustrationen, Gebete und Musik. Es macht Mut, immer wieder neu aufzustehen und aufzubrechen. Die Hoffnung ergreifend, fröhlich vorwärts und vertrauensvoll Christus hinterher. Unspektakulär und abenteuerlich zugleich.

Das Buch eignet sich hervorragend für Kleingruppen und Hauskreise. Es ist rasch gelesen und schliesst bereits im Buch jedes Kapitel mit Fragen ab.

Eine Kollaboration von Central Arts und Andreas „Boppi« Boppart in Text, Bild & Musik

Erhältlich im CfC-Shop.

«…In der Nacht führten zusätzliche russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur dazu, dass es jetzt überhaupt keinen Plan mehr gibt. Wann die Stromversorgung wiederhergestellt sein wird, ist völlig ungewiss.»

Yaro in Kiew an einem beliebigen Tag im Februar 2026

 

Mit Temperaturen unter Minus 20 Grad, Wassernot und die ständige Bedrohung durch Bombenangriffe arbeiten unsere rund 120 Mitarbeitende in der Ukraine unermüdlich weiter in den Studenten Treffen, als Militärseelsorger und bei der Notversorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel und Winterhilfe. Ihre Bitte an uns jetzt sind Notbatterien und Generatoren, damit sie in der Kälte dieses Winters überleben können. Jede Spende hilft. 

«Die Explo 25 war ein Segen. Sie zeigte die Weite, die Schönheit und das Gute unseres Glaubens. Sie hat uns zum Lachen und zum Weinen gebracht. Die Konferenz war ein Feuerwerk an Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Nationen, Generationen und Kirchen, die davon erzählten, wie sie Jesus Christus erleben – und damit uns alle ermutigten, den Himmel in unsere Welt zu tragen.» Christian Fassbind, Pastor

Im Explo YouTube-Kanal kannst du alle Beiträge anschauen. Wir freuen uns, wenn es noch einen weiteren Kreis an Zuschauerinnen und Zuschauer gibt, die ebenso ermutigt werden, den Himmel in unsere Welt zu tragen. 

Um das Gegenteil zu beweisen, haben wir uns als Amen-Team auf die Suche nach Menschen und ihren Geschichten gemacht – Geschichten, die nur Gott schreiben kann und Menschenleben nachhaltig verändert haben. 

Gefunden haben wir eine Schweizerin mit syrischen Wurzeln, eine Schülerin, eine Seniorin, einen Feuerwehrmann, eine Profifussballerin und einen ehemaligen Banker. Ihre persönlichen Erlebnisse mit Gott – in Form von Filmreportagen festgehalten – sind nicht nur einzigartig, sondern herzerwärmend und horizonterweiternd.

Kleingruppenmaterial und Veranstaltungsinformationen.

«Seit den 1990er-Jahren hat sich die Regenzeit von vier auf zwei Monate halbiert und die Wüste rückt vor», berichtet mir der Leiter von Campus für Christus Tschad. Es ist Februar und die Hitze ist mit rund 40 °C gewaltig. Der Klimawandel ist hier kein abstraktes Konzept, sondern eine Bedrohung. 

Agape international setzt auf Fachwissen aus der afrikanischen Nachbarschaft. Die Schulung «Gärtnern nach biblischen Prinzipien» wird im August 2026 von einem Agronom aus Burkina Faso geleitet werden. «Unsere Länder haben die gleichen Herausforderungen», erzählt ein tschadischer Student, «ich bin gespannt, was ich von ihm lernen und anwenden kann.» An der Schulung werden neben dem Team im Büro in der Hauptstadt N’Djamena auch weitere Interessierte aus den südlichen Regionen des Landes teilnehmen. Das Ziel ist, dass die Teilnehmenden danach mit dem Wissen ausgerüstet sind, auch selbst Schulungen zu leiten. Somit sollen über Jahre hinweg möglichst viele Menschen im ganzen Land erreicht werden. «Wenn wir uns auf der Strasse, bei Freunden oder auf dem Markt treffen, ist Gartenarbeit oder der Ertrag unserer Felder immer ein Thema – es gehört einfach zu unserem Leben dazu», erklärt mir Sylvestre Danwe, der Leiter von Campus für Christus Tschad. «Über das Wissen um nachhaltige Kreisläufe in der Schöpfung kommen wir ins Gespräch, können unsere Sorgen und Nöte teilen und schliesslich unserem Gegenüber handfeste Tipps und Tricks mitgeben, die jeder und jede einfach umsetzen kann.»

Die Schulung lehrt z.B. die «No Dig»-Methode. Der Boden wird nicht gepflügt, sondern durch Mulchen vor Erosion und Austrocknung geschützt. Die organische Schicht verrottet und düngt auf natürliche Weise den Boden. Der Ertrag erhöht sich um das Drei- bis Fünffache im Vergleich zu konventionellen Methoden. Die Felder sollen ausserdem nicht mehr nach der Ernte abgebrannt werden. Die Nährstoffe aus den Maisstängeln zum Beispiel lösen sich nicht mehr in Rauch auf, sondern werden durch Kompostierung vor Ort dem Boden wieder zugeführt. Mich persönlich begeistert, dass das Grundprinzip der Schulung darauf aufbaut, bereits Vorhandenes zu nutzen. Ein afrikanischer Haushalt produziert täglich viel organischen Küchenabfall. Leider wird dieser Rohstoff aber kaum genutzt. Dabei können diese Materialien einfach nach dem Umweg über den Komposthaufen zum Düngen eingesetzt werden. Oder Teile davon werden direkt als Mulchschicht verwendet. Saatgut kann aus gekauftem Obst und Gemüse gewonnen werden, biologisches Insektizid wird aus Kräutern oder Holzasche hergestellt. Mit einfachsten Methoden werden die Menschen in eine grössere Unabhängigkeit geführt. Und durch den Verzicht auf chemische Dünger und Pestizide, bleibt am Ende des Monats mehr im Portemonnaie übrig. Von den gesundheitlichen Vorteilen ganz zu schweigen!

Das Ziel von «Gärtnern nach biblischen Prinzipien» ist ökologische Nachhaltigkeit. Wenn wir Kreisläufe respektieren, die Gott in die Schöpfung gelegt hat, kann dem Boden, der Natur und uns geholfen werden. Die Schöpfung respektieren, heisst den Schöpfer ehren. Nachhaltigkeit beginnt beim Verständnis, dass wir Verwalter, nicht Eigentümer der Erde sind.

«Die Resonanz übertrifft alles, was wir erwartet haben. Die Auszeichnungen flattern aus Österreich, Amerika, Indien und sogar aus Australien bei uns ein. 21 Awards auf internationalen Filmfestivals hat der Kurzfilm bereits abgeräumt. Beim Mokkho International Film Festival wurden wir als Bester Kurzfilm ausgezeichnet», Manuel Leiser

In einem fesselnden Kurzfilm aus der Ich-Perspektive schlüpft der Zuschauer selbst in die Hauptrolle und begibt sich auf eine Reise von der Geburt bis zu einer lebensverändernden Entscheidung. In vier Kapiteln erlebt man THE FOUR so mitreissend wie nie zuvor.

Der fünfminütige Film kommt ohne gesprochene Dialoge aus und ist dadurch international einsetzbar – unabhängig von Sprache oder Kultur. Ein Zuschauer an der THE LIFE Kurzfilmpremiere meinte: «Der Ego-Perspektiven-Film hat mich tief berührt und zum Nachdenken angeregt. Die Art und Weise, wie der Film die Geschichte erzählt, lässt einen wirklich fühlen, als würde man selbst die Ereignisse erleben – eine eindrückliche Erfahrung.»

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