Eine meiner Töchter macht dieses Jahr einen mehrmonatigen Sprachaufenthalt in England. Um diesen Aufenthalt zu finanzieren, hat sie fünf Monate lang im Supermarkt Regale aufgefüllt. Ganz nebenbei hat sie viel über das Leben gelernt – und ich über das Elternsein.
Die folgende Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – und über manche Erlebnisse unserer Tochter bei der Arbeit haben wir auch schallend gelacht.
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Wir freuen uns die Explo 25 anzukündigen. In 20 Monaten ist es so weit. Vom 28. bis 30. Dezember findet die Explo 25 – die Konferenz für Begegnung und Glaube – statt. Wie im Himmel, so auf Erden lautet das Thema. Wir stecken mitten in der Planung und halten euch auf explo.ch, in den Boppi News (jetzt abonnieren) und auf Instagram @explo.25 auf dem Laufenden.
„Ich habe mir noch einmal Gedanken darüber gemacht, was dich an meiner Unordnung stört.“ Dieser Satz ist ein Liebesbeweis. Er ist wertvoller als die teure Halskette zum letzten Valentinstag. Mit diesem Satz nimmt jemand den Faden wieder auf, der liegengeblieben ist.
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Gott ist.
Gott ist gut.
Gott ist gut zu uns.
Das geht mir durch Kopf und Herz, wenn ich zurückblicke. Sein Tun lässt mich immer wieder dankbar innehalten.
Am Anfang steht eine Idee
Wenn ich auf die 50 Jahre von Campus für Christus Schweiz zurückblicke, staune ich über so vieles, das klein begonnen hat und plötzlich ganz gross geworden ist. Ich weiss noch, wie wir vor 12 Jahren über Bill Brights «Vier geistliche Gesetze» sprachen und darüber, wie wir sie für die heutige Generation greifbar machen. Daraus entstanden ist THE FOUR. Heute sind es über 1 605 924 verkaufte Armbändeli, THE FOUR Ministrys in 51 Ländern, Erklärvideos in 33 Sprachen, Reachouts in der Schweiz und weltweit und sogar eine Trainingsschule auf Mallorca. Als sich 1985 eine Handvoll christliche Musikstudierende sowie Berufsmusikerinnen und -musiker in einem Wohnzimmer in Basel trafen, war das die Geburtsstunde von Crescendo. Heute umfasst das Netzwerk von Berufsmusikerinnen und -tänzern 90 Länder. Auch wenn nicht jede Initiative den gleichen Erfolg brachte, wir manche Herausforderungen meisterten, anderes wieder loslassen mussten – staune ich über Gottes Wirken: Christus hat unserem Tun immer neu Leben eingehaucht und dafür gesorgt, dass es nicht nur bei guten Ideen geblieben ist.
Engagement für Menschen
Auch 2023 haben wir Neues ausprobiert und Bewährtes weitergeführt. Dadurch erfuhren Menschen in der Schweiz und weltweit von der befreienden Botschaft von Jesus Christus. Alphalive, unter der neuen Leitung von Marco Muntwyler, verzeichnete ein Rekordjahr: 8130 Personen haben an einem Alphalive teilgenommen. Das Netzwerk der Kunstschaffenden von Central Arts hat sich verdreifacht und das Lona Project gegen Menschenhandel hat mit Christina Wüthrich als Leiterin gestartet. Das Engagement unzähliger Volontärinnen und Spender hat unsere Arbeit erst ermöglicht. So haben 317 Personen einen Einsatz mit Agape international, CAMPUS live, THE FOUR oder GAiN gemacht. Sie haben Beachgottesdienste am Ballermann mitgestaltet, in Albanien Deutsch unterrichtet, Schultheks für afghanische Schulmädchen gepackt oder Familien in Armenien besucht. Menschen erlebten dadurch Gottes Liebe. Einige lassen wir in diesem Bericht zu Wort kommen. Weitere ermutigende Geschichten liest du auf cfc.ch.
Die Jahresrechnung 2023 schliesst mit einem Minus von rund CHF 275 000 ab. Zum Minus hat die Kumulation verschiedener Gründe geführt. Zum einen fand die Abklärung für einen neuen Standort in Zürich statt. Dazu kamen massiv gestiegene Mietnebenkosten. Die zunehmende und erfreuliche Projekttätigkeit hatte einen höheren Betriebsaufwand zur Folge.
Vorfreude auf die nächsten Monate
Der Blick zurück erfüllt mich mit Dankbarkeit, der Ausblick mit Vorfreude. Wir werden umziehen. Der neue Hub Zürich eröffnet uns weitere Möglichkeiten, mit Menschen unterwegs zu sein. Ein besonderes Highlight wird die Explo 2025 – wir planen schon fleissig. Und ich bin gespannt, was Gott für uns vorbereitet hat.
Von Herzen wünsche ich dir den Mut, immer wieder neu zu träumen. Gross zu glauben. Und ihm in deinen verschiedenen Lebensbereichen Raum zu geben – damit er Gutes bewirken möge.
Danke bist du ein Teil unserer Geschichte
Andreas Boppart
Präsident des Vorstandes und Leiter von Campus für Christus Schweiz
Hier findest du den ganzen Bericht
Es gibt schätzungsweise 50 Millionen betroffene Personen von Menschenhandel weltweit. Auch in der Schweiz ist Menschenhandel eine Realität, über die kaum gesprochen wird. Menschen werden durch die Anwendung von Gewalt, Täuschung oder Nötigung rekrutiert und (sexuell) ausgenutzt. «Mir wurde während längerer Aufenthalte in Osteuropa bewusst, dass viele ein falsches Bild von einem Leben im Westen haben und sich von falschen Versprechungen täuschen lassen», so Christina Wüthrich. Zahlreiche Begegnungen mit Frauen im Rotlichtmilieu, haben Christina dazu bewegt Lona Project zu starten. «Ich wollte etwas dagegen tun, und zwar nicht erst dann, wenn die Frauen hier sind und zur Zwangsprostitution gezwungen wurden», so Christina. Mit zwei Kolleginnen entwickelte sie ein Präventionsprogramm und klärt damit Jugendliche in Südosteuropa auf. Filmabende sind in der Schweiz geplant. Im Film «Voices From The Fire» geben betroffene Frauen Einblick ins Thema Prostitution und Menschenhandel. Am Filmabend erklärt das Team von Lona Project, wie sich Schweizerinnen und Schweizer gegen Menschenhandel einsetzen können.
Menschenhandel einzudämmen bevor Ausbeutung geschieht
Mit dem Lona Project wird auf Prävention, Sensibilisierung und Multiplikation gesetzt. Das neu entwickelte Präventionsprogramm thematisiert in vier Modulen Tabus wie Prostitution, Missbrauch,
Liebesbeziehungen, körperliche Abgrenzungen und Menschenhandel. Das Zielpublikum sind Jugendliche und ihre Lehr- bzw. Leitungspersonen. «Durch Aufklärung können Menschen vor ausbeuterischen Situationen geschützt werden», davon ist Christina überzeugt. Prävention ist einer der Schlüssel, um Menschenhandel zu bekämpfen. Um dies zu fördern, setzt Lona Project auf
Multiplikation, indem das Team Einheimische befähigt und schult. Im letzten Jahr haben sie Schulungen in Serbien und Montenegro durchgeführt und dieses Jahr haben erstmals Einheimische
die Schulung vor Ort gehalten.
Auch in der Schweiz ist das Lona Project aktiv. Christina Wüthrich ist Koordinatorin des Walk For Freedom Schweiz. Diese Kundgebung, die auf Menschenhandel aufmerksam macht, wurde von der
Organisation A21 ins Leben gerufen. Der «Walk for Freedom» findet im Herbst in verschiedenen Städten weltweit statt. So auch in den Schweizer Städten Basel, Bern, Luzern, Neuenburg und Zürich.
Hier findest du Informations- und Filmabende in der Schweiz
Was bei uns momentan passiert, wenn unsere Jüngste ins Bett geht, erinnert mich an den Film Und täglich grüsst das Murmeltier. Jeden Tag schaffe ich es, in diesen letzten Minuten des Tages etwas zu sagen oder zu tun, das bei meiner Tochter zu einer kurzen, heftigen Krise führt und uns daran hindert, den Tag friedlich ausklingen zu lassen. Im erwähnten Film ist der Wettermoderator in einer Zeitschleife gefangen, der er nur als geläuterter Mensch entkommt. Meine Läuterung steht noch aus.
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«Ich ging mit einem schweren, steinernen Herzen und vielen Fragen zum ersten Alphalive-Treffen. Niemals habe ich eine solche Veränderung erwartet. Gott nahm mir mein steinernes Herz und schenkte mir ein neues. Ich war innerlich wie tot – nun spüre ich neue Lebensfreude!» Gast eines Alphalive in Rapperswil
Im vergangenen Jahr fanden 450 Alphalive-Treffen in der ganzen Schweiz statt. Über 8000 Menschen kamen dabei mit Jesus in Berührung. Alphalive bietet einen Rahmen für Fragen und Gespräche über das Leben und Gott.
«Mir hat das Bewusstsein geholfen, dass die Phase, die unsere Kinder durchmachen, normal ist. Die Art, wie ich mit den Kindern spreche, hat sich verändert. Ich sage nun nicht mehr so oft ‹Nein›. Dadurch hat sich unser Familienleben positiv entwickelt.» Timon, Kursteilnehmer «Kinder in der Autonomiephase begleiten»
Wenn Kinder lachen, treffen sich Himmel und Erde. Doch manchmal verhalten Kinder sich nicht so, wie Eltern sich das vorstellen. Die Seminare von FAMILYLIFE stärken Familien, damit Gottes Liebe im Familienalltag erfahrbar wird. Über 100 Personen haben am Onlinekurs «Kinder in der Autonomiephase begleiten» teilgenommen.
Mehr zu den Kursen für Eltern findest du hier
Es gibt Lernschritte, für die wir uns freiwillig entscheiden können: einen Tastaturschreibkurs besuchen, Fremdsprachenkenntnisse mit einer gamifizierten Sprachapp verbessern oder nach der Pensionierung Orgelunterricht nehmen. Sehr viel öfter werden uns aber Lernprozesse von aussen aufgezwungen. Immer wieder muss man sich neue Fertigkeiten aneignen oder Dinge auffrischen, die man früher einmal draufhatte. Wer kann wohl die Formel für die Flächenberechnung eines gleichseitigen Dreiecks noch aus dem Effeff herleiten?
Hinzu kommt, dass sich in den letzten Jahren die Welt gefühlt immer schneller dreht und viele Menschen vom eingeforderten Lerntempo überfordert sind. Eine globale Pandemie, das Umgestalten von Arbeitszeiten, -pensen und -rhythmen, Krieg in Europa, Digitalisierung und KI sowie soziale und politische Verschiebungen zwingen nicht nur der Menschheit als Ganzer, sondern auch mir als Individuum Veränderungen auf, die wir mit Methoden, die früher noch funktioniert haben, heute nicht mehr bewältigen können. Die Geschichte der Choluteca-Brücke in Honduras, der 434 Meter langen «bridge of the rising sun», illustriert diesen Umstand auf eindrückliche Weise. Wegen der regional schwierigen Wetterverhältnisse hatte…
«Gott hat mir dieses Semester Stärke und Vertrauen geschenkt, besonders am BoOster Weekend. Ich bin dem CAMPUS live Team dankbar – für das Weekend, aber auch für die regelmässigen Kleingruppentreffen.» Laetitia, Studentin aus Zürich
CAMPUS live vernetzt Studierende und hat einen neuen Leiter: Jonathan Frei hat nach seinem Geographiestudium die Verantwortung für CAMPUS live übernommen. Sein Anliegen ist, dass die Studierenden an den Hochschulen Gottes Liebe erfahren dürfen, in ihrer Identität gestärkt werden, neue Hoffnung gewinnen und unser Land positiv prägen.

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